Projekt OÖ Concertschrammeln

Juli 26th, 2011 by admin

Das Glück is a Vogerl (OÖ Concert-Schrammeln)

Erwin Steinhauer singt, begleitet von den OÖ. Concert- Schrammeln, Wiener- und Heurigenlieder, und erzählt dazu G´schichtln rund um Wein und Wien.

Erwin Steinhauer vorzustellen ist müßig, ist er doch als Allrounder, als grandioser Mime in Film, Fernsehen, ob bei den Salzburger Festspielen, am Burgtheater oder am Theater in der Josefstadt, und auch als Kabarettist im gesamten deutschsprachigen Raum anerkannt. Dass seine Rezitationsabende, besonders die mit Geschichten rund um seine Heimatstadt Wien, Generationen begeistert, ist auch bekannt.

Im reiferen Alter hat er nun ein weiteres Talent entdeckt- die Interpretation von Wiener Liedern.
Seit einigen Jahren tourt Erwin Steinhauer, lesend und jetzt also auch singend, zusammen mit den OÖ. Concert- Schrammeln in der authentischen Besetzung mit zwei Geigen, Schrammelharmonika und Kontragitarre.

Die OÖ. Concert- Schrammeln sind, 1996 gegründet und 2009 neu formiert, Mitglieder der Österreichischen Salonisten, Lehrer im OÖ. Landesmusikschulwerk sowie Solisten, Kammer- und Orchestermusiker. Sie spielen originale Schrammelmusik von Johann und Josef Schrammel, Mikulas, Sioly, den Sträußen, Ziehrer, Strohmayer u.a. Programme und Auftritte im gesamten deutschsprachigen Raum mit Erwin Steinhauer, Agnes Palmisano, Barbara Wussow u.a.

Schrammelmusik ist eine für Wien typische Musikgattung des ausgehenden 19. Jahrhunderts und gilt als Wiener Volksmusik. Sie wurde nach den Waldviertler Musikern, Geigern und Komponisten Johann und Josef Schrammel benannt, die 1878 mit dem Gitarristen Anton Strohmayer in Wien ein kleines Ensemble gründeten, mit dem sie ein volkstümliches Repertoire mit Liedern und Märschen, Tänzen und Walzern in Heurigen und Gaststätten darboten.
Nach dem Anschluss des Klarinettisten Georg Dänzer zum Orchester 1884 nannten sie sich „Specialitäten Quartett Gebrüder Schrammel“ und erlangten mit ihrer Art, Wienerlieder zu spielen, rasch große Berühmtheit.

Sie spielten nun auch in den Palais und Salons der Wiener Aristokratie und des Großbürgertums.
Der „Schrammeleuphorie“ schlossen sich als Verehrer auch Größen wie Johann Strauss und Johannes Brahms an, später sollte auch Arnold Schönberg von der Schrammelmusik schwärmen. Schon zu Lebzeiten der Brüder war das Wienerlied unter der Bezeichnung „Schrammelmusik“ bekannt.

 


 

Die Schrammelmusik wird vor allem durch die „weinende“ (raunzende), melancholische, aber trotzdem chansonartig beschwingte Instrumentierung charakterisiert. Typische Besetzungen sind: Zwei Geigen, Kontragitarre, Klarinette (meist G-Klarinette, auch „picksüßes Hölzl“ genannt), später auch Knopfharmonika (Schrammelharmonika). In ihrer nur sieben Jahren währenden Schaffensperiode komponierten die Gebrüder Schrammel über 200 Lieder und Musikstücke; mit diesen setzten sie der Wiener Musik einen Höhepunkt. Beide starben im Alter von erst 43 Jahren, 1893 und 1895.

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